News 2009/10 ll Archiv 2008 l 2007 l 2006 l 2005 l 2004 l 2002/2003

   
 

Dezember 2008

Website zum Buch

Im Anfang war der Blick

 

Wir freuen uns, die Neuerscheinung des Buches Im Anfang war der Blick – Ereignishorizont eines Films im Sonderzahl Verlag bekannt zu geben. Geboren aus einem Schmelzofen zwischen Wissenschaft und Kunst, setzt Bady Mincks mehrfach ausgezeichneter Film Im Anfang war der Blick seine leidenschaftliche Reise durch die Filmwelten fort: diesmal hat das Werk zu Kommentaren und Essays aus internationalen Diskursen angeregt.

Heidi Dumreicher, Nachhaltigkeitsforscherin, und Olaf Möller, Filmautor, versammeln fünfzehn Autorinnen und Autoren, die das Thema weiterdenken. Was ist Landschaft? Ein Garten Eden, eine Datenbank, eine Filmkulisse? Und wie reagiert Film auf Landschaft, Wissenschaft auf Film, Landschaft auf Wissenschaft? Welche Rolle spielen dabei die Zeit, die Geschwindigkeit, die Animation, die Philosophie und die bildende Kunst?

"Mit seinen 45 Minuten faszinierender, avantgardistischer Forschungsarbeit stellt Im Anfang war der Blick eine Galionsfigur der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes 2003 dar. Der Film ist gleichzeitig onirisch, politisch, philosophisch und kulinarisch: Ein kinematographisches UFO auf der Reise ins Herz österreichischer Klischees - technisch perfekt, atemberaubend, hypnotisch!" (Martin Granica, Repérages, Paris)

Wie schon der Film entgrenzt das Filmbuch die Frage des Verhältnisses von Wissenschaft, Landschaft, Film und Kunst. Aspekte, die im Film kinematographisch artikuliert und am cinESCAPE Symposium diskutiert wurden, werden im Buch neu vernetzt. Film, Symposium und Buch sind das Resultat einer langjährigen intensiven Zusammenarbeit von Amour Fou Filmproduktion Wien, Minotaurus Film Luxembourg und dem Forschungsinstitut Oikodrom – Forum Nachhaltige Stadt. Interdisziplinäre Kommentare und Analysen sowie Collagen der Filmemacherin geben Einblick in das Entstehen und die Hintergründe von Im Anfang war der Blick.

Ganz im Sinne der Interaktion von Wissenschaft und Kunst stammen die Beiträge von Forscherinnen und Forschern, Filmemacherinnen und Filmtheoretikern, Kritikern, Künstlerinnen und Poeten: Heidi Dumreicher, Sergio Fant, Marcy Goldberg, Bodo Hell, Christoph Huber, Lilli Lička, Bady Minck, Johannes Moser, Michael O'Pray, Nicolas Rey, Hans Schifferle, Burghart Schmidt, Christian Stadelmann, Mika Taanila, Jean-Philippe Tessé und Barbara Wurm.

Heidi Dumreicher, Olaf Möller (Hg.)
Im Anfang war der Blick – Ereignishorizont eines Films
160 Seiten, schwarzweiß & Farbe, zahlreiche Abbildungen
Abstracts in Deutsch & Englisch zu jedem Beitrag
Format: 16,5 x 23
€ 19,90
ISBN 978 3 85449 293 1

Zum Film ist auch eine DVD erschienen. Buch & DVD werden in Österreich sowie international von Sonderzahl Verlag, Polyvideo, und der Filmgalerie 451 vertrieben - vor Weihnachten im Doppelpack zum Sonderpreis von € 35. Weiters sind Buch & DVD in Wien im Filmcasino, im Phil, in der Secession, im Kunstforum sowie in der Satyr Filmwelt erhältlich. Und selbstverständlich kann das Buch auch über eine Buchhändlerin oder einen Buchhändler Ihrer Wahl bestellt werden.

   
 

Oktober 2008


Loos Ornamental

 



Imago Mundi

 

Nach der internationalen Premiere auf der Berlinale 2008 findet die österreichische Erstaufführung von Loos Ornamental im Rahmen der Viennale statt. In dem 13. Teil der Reihe "Photographie und Jenseits" denkt Heinz Emigholz Architektur als Autobiographie weiter. Der Film präsentiert 27 Bauwerke und Innenräume des österreichischen Architekten Adolf Loos (1870 - 1933) in der Chronologie ihrer Entstehung. Die Bauwerke wurden in Wien, Niederösterreich, Prag, Brünn, Pilsen, Náchod und Paris im Jahr 2006 aufgenommen. Der Film ist somit auch ein Dokument über das Schicksal der architektonischen Moderne.

Viennale-Vorführungen in Anwesenheit von Heinz Emigholz im Künstlerhaus Kino:
Donnerstag, 23.10.2008, 16.30h
Freitag, 24.10.2008, 14.30h

Der Kinostart von Loos Ornamental ist für den 21. November im Wiener Top Kino geplant. Eine Matinee mit Heinz Emigholz und Helmut Weihsmann findet am 16. November um 11.30h im Filmcasino Wien statt.

Verleih in Österreich: Poool Filmverleih

 

Eine Werkschau mit 5 Filmen von Lisl Ponger wird am 16. Oktober um 19h im Wiener Top Kino präsentiert. Das von Gerald Weber (sixpackfilm) kuratierte Programm versammelt frühe Arbeiten sowie Pongers neuesten, von der Amour Fou produzierten Film Imago Mundi. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch mit Lisl Ponger statt.

Film – An Exercise in Illusion I 1980, 35mm blow-up von S8, 3 min, stumm
Film – An Exercise in Illusion II 1983, 35mm blow-up von S8, 5 min, stumm
Souvenirs 1982, 16mm blow-up von S8, 12 min, stumm
déjà vu 1999, found-footage, 35mm blow-up von S8 & N8, 23 min
Imago Mundi – das Gültige, Sagbare und Machbare verändern 2007, Video, 37 min

Das Programm wird am 16.10. um 21h sowie am 17.10. und 18.10. um 19h wiederholt.

 

März 2008

Der Frühling kommt und mit ihm gute Nachrichten!

Heinz Emigholz zeigt seinen Film Schindlers Häuser diesen Sonntag, den 30. März, in einer Matinée im Wiener Filmcasino, anschliessend gibt es eine Diskussion mit Heinz Emigholz, Dorit Magreiter, Peter Noever, Marc Ries und Helmut Weihsmann. Beginn ist um 13.00 Uhr.

Am 4. 4. startet Schindlers Häuser im Top-Kino in Wien: Der Film zeigt vierzig Bauwerke des österreichisch-amerikanischen Architekten Rudolph Schindler aus den Jahren 1921 bis 1952. Schindlers pionierhafte Arbeit in Südkalifornien begründete einen eigenen Zweig der architektonischen Moderne.

Am 6. April gibt es eine weitere Matinée im Filmcasino, wieder um 13.00 Uhr – gefolgt von einer Diskussion mit Matthias Boeckl, Hans Hollein, August Sarnitz, Silja Tillner und Helmut Weihsmann.

Einen vielseitigen Abend der Verdichtung und Aktivierung aller Sinne versprechen zwei Aufführungen der Film & Musik-Soirée Free Radicals, die am 13. April in der Philharmonie Luxembourg und am 14. April im Palais des Beaux Arts in Brüssel stattfinden werden. Bei beiden Aufführungen mit dem Klangforum Wien, werden Das Sein und das Nichts und Schein Sein von Bady Minck in der live vom Orchester begleiteten Version zu sehen sein.

Anfang Mai ist der österreichische Kinostart von Manu Luksch’ Film Faceless geplant. Wir gratulieren Tilda Swinton, die für Faceless die ätherische, traumverwandte Off-Stimme spricht, zum Gewinn des Oscars als beste Schauspielerin.

Kurz davor ist es passiert von Anja Salomonowitz wurde im März mit dem Preis „Bester Kinodokumentarfilm des Jahres 2007“ der Wiener Filmkritik ausgezeichnet.

Die Regisseurin arbeitet derzeit am Drehbuch zu ihrem Spielfilmprojekt Old Europe: Der Film ist eine Parabel auf unser Europa, ein Melodram, eine Liebesgeschichte. Lysander, der junge Klavier-Virtuose, wird von seiner Mutter Dora vergöttert und begehrt. Doch als er sich in die Pflegerin, die Doras verfallenden Körper stützen soll, verliebt, beginnt ein Kampf zwischen der alten Welt der Mutter und den jungen Liebenden...

Bei der Diagonale, dem Festival des österreichischen Films, wird Weisse Lilien von Christian Frosch am Donnerstag, den 3.4., um 20:00 Uhr im Schubertkino 1 erstmals in Österreich zu sehen sein. Ebenfalls am 3.4. im Schubertkino 1 um 14:00 Uhr wird, nach seiner Uraufführung bei der Berlinale 2008, die österreichische Kinopremiere von Bady Mincks' Schein Sein stattfinden.


 

 

 

 

Gratulationen an Stefan Ruzowitzki, Josef Aichholzer und das ganze FÄLSCHER-Team für den Oscar! Danke an Ruzo und Josef für die klaren Statements in Richtung Politik!

Wir freuen uns, dass Tilda Swinton, die Stimme aus FACELESS den Darstellerinnen-Oscar gewonnen hat.

 

 

 

Februar 2008

 

 

 

 

Wir freuen uns, dass auf der BERLINALE 2008 der Architekturfilm "Loos ornamental" von Heinz Emigholz und der Avantgardefilm "Schein Sein" von Bady Minck im Rahmen des Internationalen Forums des Jungen Films ihre Weltpremiere feiern werden.


LOOS ORNAMENTAL
ein Film von Heinz Emigholz
Österreich 2008 - 72 Minuten - 35mm - Dolby Digital
Weltvertrieb: Autlook Film Sales
Hergestellt mit Unterstützung von Filmfonds Wien, Innovative Film Austria,
ORF Film-/Fernsehabkommen,WDR / 3sat, Niederösterreich Kultur
Produktion: AMOUR FOU, KGP in Zusammenarbeit mit Heinz Emigholz Filmproduktion

Architektur als Autobiografie: Der Film präsentiert siebenundzwanzig Bauwerke und Räume des österreichischen Architekten Adolf Loos (1870 - 1933) in der Chronologie ihrer Entstehung. Anzusehen und zu erfahren sind die Entfaltung der Loos'schen Raumvorstellungen, seines Materialverständnisses und die Entwicklung einer nahezu modularen Bauweise. Gedreht wurde in Wien, Niederösterreich, Paris und Tschechien. Der Film zeigt alle Gebäude in ihrem heutigen Zustand und ist so auch ein Dokument über das Schicksal der architektonischen Moderne.

Vorführungen auf der Berlinale 2008:
Mittwoch, 13. Februar 2008, 12.45 Uhr, CinemaxX5 (Pressevorführung)
Donnerstag, 14. Februar 2008, 10 Uhr, Arsenal (Premiere)
Freitag, 15. Februar, 15 Uhr, CineStar 8
Sonntag, 17. Februar 2008, 16.30 Uhr, Delphi-Filmpalast


SCHEIN SEIN
ein Film von Bady Minck
Luxemburg / Österreich 2008 - 8 Minuten - 35mm - Dolby Digital
Musik: Morton Feldman, interpretiert von Klangforum Wien
Weltvertrieb: Sixpack Film
Hergestellt mit Unterstützung von Filmfund Luxembourg, Innovative Film Austria, ORF Film-/Fernsehabkommen, Stadt Wien Kultur
Produktion: Minotaurus Film, AMOUR FOU

Eine Meditation über Seinsgewissheiten und Wahrnehmungsillusionen, eine kreisende Suchbewegung in Raum und Zeit und gleichzeitig ein Trompe l'Oeil; Morton Feldmans entdramatisierte, scheinbar aus der Zeit gefallene Musik wird im Film in ihren räumlichen Dimensionen beim Wort genommen: Die Aufstellungsskizze des Ensembles, das gleich Feldmans Komposition zur Aufführung bringen wird, füllt sich mit 'realen' Musikern, die in der Zweidimensionalität des Papiers gefangen sind, um dann in die Spatialität des Wiener Konzerthauses gekippt zu werden. Aber was ist hier echt, was visuelle Fälschung? Schein Sein tanzt auf dieser Plattform der Ambivalenzen und stellt der Metaphysik des festen existentiellen Grundes den agnostischen Skeptizismus einer von der visuellen Chimäre markierten Seinsverlassenheit entgegen. Gottloser Feldman, gnadenloser Abgrund! Was wir sehen, blickt uns an. (Thomas Miessgang)

Vorführungen auf der Berlinale 2008:
Sonntag, 10. Februar 2008, 15 Uhr, Arsenal (Premiere)
Donnerstag, 14. Februar 2008, 16 Uhr, Arsenal

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einer der Vorführungen bei der Berlinale 2008 begrüssen zu können.

News 2009/10 ll Archiv 2008 l 2007 l 2006 l 2005 l 2004 l 2002/2003