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Dezember 2008 |
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Wir freuen uns, die Neuerscheinung des Buches Im Anfang war der Blick – Ereignishorizont eines Films im Sonderzahl Verlag bekannt zu geben. Geboren aus einem Schmelzofen zwischen Wissenschaft und Kunst, setzt Bady Mincks mehrfach ausgezeichneter Film Im Anfang war der Blick seine leidenschaftliche Reise durch die Filmwelten fort: diesmal hat das Werk zu Kommentaren und Essays aus internationalen Diskursen angeregt. Heidi Dumreicher, Nachhaltigkeitsforscherin, und Olaf Möller, Filmautor, versammeln fünfzehn Autorinnen und Autoren, die das Thema weiterdenken. Was ist Landschaft? Ein Garten Eden, eine Datenbank, eine Filmkulisse? Und wie reagiert Film auf Landschaft, Wissenschaft auf Film, Landschaft auf Wissenschaft? Welche Rolle spielen dabei die Zeit, die Geschwindigkeit, die Animation, die Philosophie und die bildende Kunst? "Mit seinen 45 Minuten faszinierender, avantgardistischer Forschungsarbeit stellt Im Anfang war der Blick eine Galionsfigur der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes 2003 dar. Der Film ist gleichzeitig onirisch, politisch, philosophisch und kulinarisch: Ein kinematographisches UFO auf der Reise ins Herz österreichischer Klischees - technisch perfekt, atemberaubend, hypnotisch!" (Martin Granica, Repérages, Paris) Wie schon der Film entgrenzt das Filmbuch die Frage des Verhältnisses von Wissenschaft, Landschaft, Film und Kunst. Aspekte, die im Film kinematographisch artikuliert und am cinESCAPE Symposium diskutiert wurden, werden im Buch neu vernetzt. Film, Symposium und Buch sind das Resultat einer langjährigen intensiven Zusammenarbeit von Amour Fou Filmproduktion Wien, Minotaurus Film Luxembourg und dem Forschungsinstitut Oikodrom – Forum Nachhaltige Stadt. Interdisziplinäre Kommentare und Analysen sowie Collagen der Filmemacherin geben Einblick in das Entstehen und die Hintergründe von Im Anfang war der Blick. Ganz im Sinne der Interaktion von Wissenschaft und Kunst stammen die Beiträge von Forscherinnen und Forschern, Filmemacherinnen und Filmtheoretikern, Kritikern, Künstlerinnen und Poeten: Heidi Dumreicher, Sergio Fant, Marcy Goldberg, Bodo Hell, Christoph Huber, Lilli Lička, Bady Minck, Johannes Moser, Michael O'Pray, Nicolas Rey, Hans Schifferle, Burghart Schmidt, Christian Stadelmann, Mika Taanila, Jean-Philippe Tessé und Barbara Wurm. Heidi Dumreicher, Olaf Möller (Hg.) Zum Film ist auch eine DVD
erschienen. Buch & DVD werden in Österreich sowie international
von Sonderzahl Verlag,
Polyvideo, und der
Filmgalerie 451
vertrieben - vor Weihnachten im Doppelpack zum Sonderpreis von €
35. Weiters sind Buch & DVD in Wien im Filmcasino,
im Phil, in der Secession,
im Kunstforum
sowie in der Satyr
Filmwelt erhältlich. Und selbstverständlich kann das Buch
auch über eine Buchhändlerin oder einen Buchhändler Ihrer
Wahl bestellt werden. |
Oktober 2008 |
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Nach der internationalen Premiere auf der Berlinale 2008 findet die österreichische Erstaufführung von Loos Ornamental im Rahmen der Viennale statt. In dem 13. Teil der Reihe "Photographie und Jenseits" denkt Heinz Emigholz Architektur als Autobiographie weiter. Der Film präsentiert 27 Bauwerke und Innenräume des österreichischen Architekten Adolf Loos (1870 - 1933) in der Chronologie ihrer Entstehung. Die Bauwerke wurden in Wien, Niederösterreich, Prag, Brünn, Pilsen, Náchod und Paris im Jahr 2006 aufgenommen. Der Film ist somit auch ein Dokument über das Schicksal der architektonischen Moderne. Viennale-Vorführungen in Anwesenheit von Heinz Emigholz im Künstlerhaus
Kino: Der Kinostart von Loos Ornamental ist für den 21. November im Wiener Top Kino geplant. Eine Matinee mit Heinz Emigholz und Helmut Weihsmann findet am 16. November um 11.30h im Filmcasino Wien statt. Verleih in Österreich: Poool Filmverleih
Eine Werkschau mit 5 Filmen von Lisl Ponger wird am 16. Oktober um 19h im Wiener Top Kino präsentiert. Das von Gerald Weber (sixpackfilm) kuratierte Programm versammelt frühe Arbeiten sowie Pongers neuesten, von der Amour Fou produzierten Film Imago Mundi. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch mit Lisl Ponger statt. Film – An Exercise in Illusion I 1980, 35mm blow-up von S8, 3 min,
stumm Das Programm wird am 16.10. um 21h sowie am 17.10. und 18.10. um 19h wiederholt.
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März 2008 |
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Der Frühling kommt und mit ihm gute Nachrichten!
Gratulationen an Stefan Ruzowitzki, Josef Aichholzer und das ganze FÄLSCHER-Team für den Oscar! Danke an Ruzo und Josef für die klaren Statements in Richtung Politik! Wir freuen uns, dass Tilda Swinton, die Stimme aus FACELESS den Darstellerinnen-Oscar gewonnen hat.
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Februar 2008 |
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Wir freuen uns, dass auf der BERLINALE 2008 der Architekturfilm "Loos ornamental" von Heinz Emigholz und der Avantgardefilm "Schein Sein" von Bady Minck im Rahmen des Internationalen Forums des Jungen Films ihre Weltpremiere feiern werden.
Architektur als Autobiografie: Der Film präsentiert siebenundzwanzig Bauwerke und Räume des österreichischen Architekten Adolf Loos (1870 - 1933) in der Chronologie ihrer Entstehung. Anzusehen und zu erfahren sind die Entfaltung der Loos'schen Raumvorstellungen, seines Materialverständnisses und die Entwicklung einer nahezu modularen Bauweise. Gedreht wurde in Wien, Niederösterreich, Paris und Tschechien. Der Film zeigt alle Gebäude in ihrem heutigen Zustand und ist so auch ein Dokument über das Schicksal der architektonischen Moderne. Vorführungen auf der Berlinale 2008:
Eine Meditation über Seinsgewissheiten und Wahrnehmungsillusionen, eine kreisende Suchbewegung in Raum und Zeit und gleichzeitig ein Trompe l'Oeil; Morton Feldmans entdramatisierte, scheinbar aus der Zeit gefallene Musik wird im Film in ihren räumlichen Dimensionen beim Wort genommen: Die Aufstellungsskizze des Ensembles, das gleich Feldmans Komposition zur Aufführung bringen wird, füllt sich mit 'realen' Musikern, die in der Zweidimensionalität des Papiers gefangen sind, um dann in die Spatialität des Wiener Konzerthauses gekippt zu werden. Aber was ist hier echt, was visuelle Fälschung? Schein Sein tanzt auf dieser Plattform der Ambivalenzen und stellt der Metaphysik des festen existentiellen Grundes den agnostischen Skeptizismus einer von der visuellen Chimäre markierten Seinsverlassenheit entgegen. Gottloser Feldman, gnadenloser Abgrund! Was wir sehen, blickt uns an. (Thomas Miessgang) Vorführungen auf der Berlinale 2008: Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einer der Vorführungen bei der Berlinale 2008 begrüssen zu können. |
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