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MA MÈRE

Ein Film von Christophe Honoré

Frankreich / Österreich 2004 l 100 min l 35 mm l 1:1.66 l Dolby SRD l Französisch (mit engl. UT)

Regie: Christophe Honoré
Drehbuch: Georges Bataille
Kamera: Helene Louvart
Schnitt: Chantal Hymans
Tonschnitt: Frédéric Fichefet
Ton: Jean Claude Brisson
Kostüm: Pierre Canitrot
Leiter der Post-Produktion: Julien Diehn
Darsteller: Isabelle Huppert, Louis Garrel, Emma de Caunes, Richard Rousseau
Drehort: Las Palomas (Kanarische Inseln)
Produktionsleitung: Sylvain Monod
Produzent: Paulo Branco
Co-Produzenten: Gabriele Kranzelbinder, Alexander Dumreicher-Ivanceanu
Produktion: Gemini Films (Paulo Branco), KGP & AMOUR FOU Filmproduktion (Gabriele Kranzelbinder, Alexander Dumreicher-Ivanceanu), Les Films du Lendemain, Natan Productions (F) und S2 Internacional Audiovisual Consulting (E)
Förderung: ORF Film/Fernseh-Abkommen, Filmfonds Wien, Centre National de la Cinématographie und CANAL+

Kinostart in Österreich: 20. Juli 2007

 

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Pierre ist 17 und lebt eine unbescholtene Adoleszenz bei seiner Großmutter. Die Sommerferien verbringt er mit seinen Eltern auf den Kanarischen Inseln, wo er mit den ehelichen Eskapaden zweier Menschen konfrontiert wird, die sich hassen und gegenseitig das Leben zur Hölle machen.

Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters wird Pierre in die Gefilde der Perversion eingeführt - von Hélène, seiner Mutter, die er verehrt und als reine Frau sieht, die mit einem abstoßenden Mann leben mußte. Es ist Pierre dennoch bewußt, daß seine Mutter ein Leben von alkoholischen und sexuellen Ausschweifungen führt.

Seine Mutter nimmt ihn mit auf ihre Streifzüge und stellt ihn Réa vor, einer verführerischen jungen Frau, die auch ihre Geliebte ist. Die junge Frau zieht Pierre hinein in einen Strudel von Orgien und Ausschweifungen. Er entdeckt die Ekstase der Verderbtheit, in der sich Qual, Scham, sexuelles Vergnügen, Ekel und Respekt vermischen.

Seine Mutter zieht es vor, auf Distanz zu gehen. Während ihrer Abwesenheit findet Pierre Liebe und ein gewisses seelisches Gleichgewicht bei Hansi, einer jungen Frau, die seiner Mutter nahestand. Aber Hélène ist bald zurück, und am tiefsten Punkt des Abgrunds führt sie ihren Sohn in die Verwirklichung ihrer gemeinsamen inzestuösen Phantasie, im selben Augenblick, in dem sie sich das Leben nimmt.

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